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Hitzetraining mit dem CORE-Sensor: Heat Zones erklärt

Hitzetraining heißt: fahren mit bewusst erhöhter Körperkerntemperatur — typischerweise um 38,5 °C — um Anpassungen wie mehr Plasmavolumen und bessere Kühlung auszulösen. Der CORE-Sensor misst die Kerntemperatur kontinuierlich, und Heat Zones machen daraus steuerbare Trainingsbereiche — so wie Wattzonen dein Training strukturieren.

Was ist Hitzetraining?

Hitzetraining ist der gezielte Einsatz thermischer Last als Trainingsreiz. Statt Hitze zu vermeiden, verbringst du kontrollierte Zeit bei erhöhter Kerntemperatur — durch warme Räume, reduzierte Kühlung, zusätzliche Kleidung oder schlicht Indoor-Fahren, wo sich Wärme ohnehin staut. Über etwa zwei Wochen konsequent umgesetzt, passt sich der Körper an — mit Leistungsvorteilen nicht nur bei heißen Rennen, sondern laut wachsender Studienlage auch bei gemäßigten Bedingungen.

Warum macht Hitzetraining schneller?

Die am besten belegte Anpassung ist die Ausdehnung des Plasmavolumens: mehr Blutplasma bedeutet besseres Schlagvolumen, kardiovaskuläre Stabilität und Kühlkapazität. Hitzeexposition senkt außerdem die Kerntemperatur bei gleicher Belastung, erhöht die Schweißrate und lässt das Schwitzen früher einsetzen — alles verzögert hitzebedingte Ermüdung. Studien deuten bei längeren Protokollen zudem auf eine Zunahme der Hämoglobinmasse hin — weshalb Hitzetraining zunehmend als legale, praktikable Ergänzung zum Höhentraining diskutiert wird.

Was ist der CORE Körpertemperatur-Sensor?

CORE (von greenTEG) ist ein kleiner Wearable-Sensor, typischerweise am Herzfrequenz-Gurt befestigt, der die Körperkerntemperatur kontinuierlich und nicht-invasiv über Wärmefluss-Technologie misst. Er sendet per Bluetooth — Trainings-Apps können deine Kerntemperatur also live während der Fahrt lesen. Keine Schluckpillen, kein Laborequipment.

Was sind Heat Zones?

Heat Zones übersetzen Kerntemperatur in Trainingsbereiche — exakt so, wie Watt- oder Herzfrequenzzonen Leistung und Puls strukturieren. Das Zonenkonzept beantwortet die praktische Kernfrage des Hitzetrainings: Bin ich heiß genug für einen Anpassungsreiz — oder zu heiß, um produktiv zu sein? Der Adaptions-Sweet-Spot liegt für die meisten Athleten um 38,3–38,8 °C. Darunter ist der thermische Reiz minimal, deutlich darüber leiden Leistung und Sicherheit. Live Heat Zones lassen dich eine Einheit gezielt in den produktiven Bereich steuern — und dort halten.

Wie strukturierst du eine Indoor-Hitzeeinheit?

Indoor-Training ist ideal fürs Hitzetraining, weil die Bedingungen kontrollierbar sind. Ein bewährtes Einstiegsmuster:

  • Fahre locker und gleichmäßig im Grundlagenbereich — Hitzeeinheiten sind keine Intervalleinheiten.
  • Reduziere die Kühlung: Ventilator aus oder niedrig, moderate Raumtemperatur, optional eine zusätzliche Schicht.
  • Nutze die Live-Kerntemperatur, um deine Ziel-Heat-Zone (~38,3–38,8 °C) zu erreichen — und halte sie 30–45 Minuten.
  • Trinke währenddessen und danach; erwarte erhöhte Herzfrequenz bei gleicher Leistung — das ist der Reiz, kein Fitnessverlust.
  • Wiederhole 4–6 Einheiten pro Woche über etwa zwei Wochen für den initialen Adaptionsblock, danach 1–2 Einheiten pro Woche zum Erhalt.

Wie integriert ENDURE den CORE-Sensor?

ENDURE ist die erste Indoor-Cycling-App, die den CORE Körpertemperatur-Sensor nativ integriert — inklusive Live-Heat-Zone-Anzeige direkt am Ride-Screen. Kopple den Sensor per Bluetooth wie einen Power Meter, sieh Kerntemperatur und aktuelle Heat Zone live während der Fahrt und finde den kompletten Temperaturverlauf danach neben Watt und Herzfrequenz in deiner Analyse. Keine zweite App, keine Umwege — Hitze wird zur vollwertigen Trainingsmetrik. Verfügbar im Early Release auf iOS und Android.

Trainiere Hitze wie Watt — mit ENDURE und CORE

Jetzt im Early Release auf iOS und Android — native CORE-Integration, Live Heat Zones am Ride-Screen, volle Analyse nach der Fahrt.

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